Pressemitteilungen

FSBD-Mitteilung 12.01.2016

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Liebe Mitglieder,

der FSBD-Vorstand möchte Euch mitteilen, dass die GdF neben den internationalen Fachverbänden IFATCA, IFATSEA und IFAIMA nun auch Mitglied im Fachverband IFISA geworden ist. Die IFISA (International Flight Information Service Association) vertritt die Belange unserer Mitglieder aus dem Bereich Flight Information Service auf internationaler Ebene.

Unter dem Motto “To further the professional status of Flight Information Services, to enhance its stature and to promote aviation safety both nationally and internationally” vertritt die IFISA den Berufszweig unserer FIS-Spezialisten mit dem Ziel, die Interessen der Mitarbeiter zu schützen, Verfahren zu standardisieren und zu verbessern. Eine enge internationale Verknüpfung zwischen ICAO, EASA und den nationalen Fachverbänden wird etabliert.

Wir denken, dass es immer gut ist, sich nicht nur auf der nationalen Ebene zu bewegen, vielmehr ist es gerade in einer modernen Flugsicherung unabdingbar sich mit internationalen Kollegen auszutauschen, um gemeinsam etwas zu erreichen. Gerade eine mögliche Zentralisierung der FIS Dienste zeigte uns, dass es in anderen Ländern andere Vorgaben, Verfahren und Vorgehensweisen in Bezug auf die von der ICAO geregelten Vorgaben zur Erbringung eines Flight Information Services gibt. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, uns fachlich in der IFISA zu engagieren um die zukünftigen Entwicklungen mitbestimmen und beeinflussen zu können.

Wer mehr Informationen zur IFISA benötigt, kann sich jederzeit an den FSBD Vorstand FDB/LDM Oliver Wessollek (Oliver.Wessollek@gdf.de) wenden.

Weitere Informationen werden auf der IFISA Homepage unter www.IFISA.info vorgehalten.

Mit besten Grüßen
Euer FSBD-Vorstand

BV-Info 03/15

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Liebe Mitglieder,

zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich unmittelbar vor Jahresende, verdichten sich die Anzeichen, dass auf die DFS – und damit auch uns – schwere Zeiten zukommen. Wir sehen uns in der Pflicht, euch über die Umstände, die uns Sorgen bereiten, kurz zu informieren:

  • Mit einem Beschluss des Provisional Council (PC) bei einem Treffen am 08./09.12.2015 haben die Regierungsvertreter der 41 Mitgliedsstaaten der Organisation Eurocontrol auf politischer Ebene beschlossen, in der Kontrollzentrale Maastricht die zivil-militärische Integration durchzu-führen. Die bisher bei der DFS-Niederlassung Maastricht (Lippe) beschäftigten Mitarbeiter, die heute den militärischen Luftverkehr in der Hannover UIR kontrollieren, sollen in die von vier Staaten (Belgien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande) betriebene Maastricht Upper Airspace Control (MUAC) überführt werden. Dieses soll zum 01.01.2017 geschehen.
    Wir fragen uns: Hat der Ausverkauf der DFS begonnen? Ist damit – irreversibel – eine Entwick-lung eingeleitet, die irgendwann mit dem Verlust des gesamten Upper Airspace („Cash Cow“ der DFS) enden kann? Warum schweigt die DFS Geschäftsleitung hierzu? Wenn es doch um unsere Arbeitsplätze geht, warum wird der viel beschworene Dialog mit dem Sozialpartner GdF nicht gesucht?

  • Hierzu passt in fataler Weise, dass die GdF bis heute immer noch keine Antwort auf den offenen Brief vom 20.02.2015 erhalten hat, welchen wir der Geschäftsführung zu wesentlichen Strategie-Themen übersandt hatten. Und dies, obwohl die seinerzeit von uns aufgeworfenen Fragen allgemein für erhebliche Aufregung gesorgt hatten.
    Wir fragen uns: Gibt es tatsächlich keine Antworten zu den von uns angesprochenen Punkten? Oder hat die Geschäftsführung entschieden, diese Fragen für sich allein, gleichsam unter Aus-schluss der Öffentlichkeit zu beantworten? Ist der von uns vielfach eingeforderte Dialog mit der GdF zu diesen Themen am Ende gar nicht gewünscht?

  • Im Tarifbereich mehren sich zum x-ten Male massive Beschwerden, dass die in zum Teil schwie-rigen Verhandlungen am Tariftisch erreichten Ergebnisse durch die Führungsebenen 2 und 3 nicht umgesetzt, ja teilweise sogar systematisch boykottiert werden. Dies ist schon seit gerau-mer Zeit bei der Anwendung des neuen ETV zu beobachten und setzt sich in anderen Bereichen fort; das jüngste Beispiel ist die Umsetzung der „Regelung der AfL-Problematik“, vereinbart im Rahmen des Belastungsausgleichs 2015, die nach Aussage unserer Verantwortlichen aus dem Tarifsektor „auf der Kippe“ steht.
    Wir fragen uns: Beruhen die Defizite in der Umsetzung – gerade da, wo es um organisatorische und personelle Maßnahmen zur Gewährleistung erzielter Tarifergebnisse geht – nur auf Fahrlässigkeit oder müssen wir schon von Vorsatz reden? Warum wird das mittlerweile unüberseh-bare Führungsproblem gerade in den vertikalen Strukturen der DFS (jeder macht, was er will) nicht angegangen? Kann die DFS möglicherweise ganz gut damit leben, dass die Nicht-Umsetzung der Tarifverträge durch DFS-Führungskräfte von den Mitarbeitern häufig der GdF angekreidet wird?

    Wir fürchten, diese und weitere Fragen werden uns zunehmend beschäftigen. Für unseren Teil sind wir nicht bereit, erkannte Fehlentwicklungen einfach laufen zu lassen. Wir werden die Probleme beim Namen nennen, die zuständigen Verantwortlichen damit konfrontieren und euch im neuen Jahr so gründlich informieren, dass ihr euch selbst ein Bild von der Lage machen könnt.

Mit diesen letzten Informationen in diesem Jahr wünschen wir allen Mitgliedern ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2016.

Der Bundesvorstand

Tarifinfo 14/2015

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

mit der letzten Tarifinfo dieses Jahres möchten wir von der Dezember-Sitzung der GdF-Tarifkommission DFS berichten und euch über die Geschehnisse in den Bereichen Regionalflughäfen und Vorfeldkontrolle informieren.

DFS

Die 6. ordentliche Tarifkommissionssitzung fand am 8. und 9. Dezember statt.

Wichtigster Tagesordnungspunkt des ersten Sitzungstages waren die Ergebnisse der Vergütungstarifverhandlungen am 3. Dezember 2015. DFS und GdF hatten sich im Rahmen dieser Verhandlungen – wie bereits berichtet – auf eine Entgelterhöhung von 1,3 % rückwirkend zum 1. Januar 2015 geeinigt und zudem die in der Rahmenvereinbarung zur Verhandlung eines „Strukturtarifvertrages“ enthaltene Friedenspflicht für die Entgelttarifverträge bis zum 29. Februar 2016 verlängert. Hintergrund für diese Verlängerung war die Notwendigkeit, die von der GdF gegenüber der DFS benannten Strukturthemen in Verhandlungen zu konkretisieren und zu erläutern sowie der DFS die Gelegenheit zu geben, ihren Standpunkt zu den GdF-Forderungen darzustellen. Auf dieser Grundlage sollen beide Tarifparteien dann über die Fortsetzung der Strukturtarifverhandlungen entscheiden.

TK-Info 08.12.2015

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

am vergangenen Donnerstag, den 3. Dezember 2015, waren Verhandlungsdelegationen von DFS und GdF zur Neuverhandlung der Entgelttarifverträge für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 zusammengekommen.
Verhandelt wurde auf Basis der Forderung nach einer Vergütungssteigerung von 1,6 % für das Jahr 2015, welche die GdF zuvor an die DFS übermittelt hatte.

Im Ergebnis der Verhandlungen einigten sich die Tarifparteien darauf, dass die tabellenwirksamen Entgelte der DFS-Mitarbeiter rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 1,3 % steigen.

Gleichzeitig verlängert sich die in der Rahmenvereinbarung zur Verhandlung eines „Strukturtarifvertrages“ enthaltene Friedenspflicht für die ab dem Jahr 2016 wirksamen Entgelttarifverträge um ca. 6 Wochen bis zum 29. Februar 2016. Diese Verlängerung war notwendig geworden, da vor der Entscheidung über die Fortsetzung der Struktur-tarifverhandlungen noch mehrere Sitzungen stattfinden müssen, auf deren inhaltlicher Grundlage die Tarifparteien dann über eine Fortsetzung der Verhandlungen zum Strukturtarifvertrag entscheiden werden.

Das Verhandlungsergebnis zum neuerlichen Abschluss der Entgelttarifverträge (VTV, VTV-A, ZTV) steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Gremien von GdF und DFS.

Im Falle einer Annahme gelten diese Tarifverträge dann bis zum 31. Dezember 2015. Die Tarifparteien sind sich jedoch einig, dass die Laufzeit darauffolgender Entgelttarifverträge am 1. Januar 2016 beginnen wird.

Eure Tarifkommission