Liebe Mitglieder,

der Bundesvorstand hat sich am vergangenen Freitag, den 20. Februar in einem offenen Brief an den Vorsitzenden der DFS-Geschäftsführung, Herrn Prof. Scheurle gewandt. Anlass dafür war die erst kürzlich erfolgte Bestätigung des DFS-Geschäftsführers durch den Aufsichtsrat der DFS bis mindestens Ende 2019. Zudem war es der GdF als „Hausgewerkschaft“ der DFS mehr als ein Anliegen, nach reichlich zwei Jahren neuer Geschäftsführung eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Mit dem Schreiben soll ferner eine breite Diskussion über die Ziele der DFS und die sich daraus ergebenden Aussichten für die DFS-Mitarbeiter angestoßen werden.

Den genauen Wortlaut des offenen Briefes des Bundesvorstandes an den DFS-Geschäftsführer findet ihr im Anschluss an die BV-Mitteilung.

Ausscheiden von Michael Schäfer aus dem Bundesvorstand der GdF

Liebe Mitglieder,

zum 31.12.2014 wird sich Michael Schäfer von seinen Amtstätigkeiten als Bundesvorstand „Internationales“ zurückziehen.

Dieses kommt jedoch keineswegs überraschend, sondern war von ihm bei seiner Wahl in dieses Amt, im Mai 2013 auf der außerordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz in Darmstadt, bereits angekündigt worden.

Da Michael Schäfer damals nicht mehr als Kandidat für den Bundesvorsitz in der GdF zur Verfügung stand, hatte er sich bereit erklärt zur Einarbeitung seines Nachfolgers, befristet bis zum 31.12.2014, das Bundesvorstandsamt „Internationales“ zu übernehmen und wurde dafür gewählt. Dieses Amt hat er auch sehr gewissenhaft und umfassend wahrgenommen, wofür ihm sein Nachfolger als Bundesvorsitzender, Matthias Maas, sehr dankbar ist.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei aktuelle Informationen und Bewertungen zur Regulierungsperiode 2 (RP2) und zu SES2+

Regulierungsperiode 2 (RP2 2015-2019)

Nachdem der begründete und nachvollziehbare Vorschlag des BAF (Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung), bei der nationalen Anhörung im Juni 2014, die Flugsicherungsgebühren für die Strecke um 30 % und im An- und Abflugbereich um 20 % zu erhöhen für reichlich Aufruhr bei den Luftraumnutzern und bei den Regulierungseurokraten in Brüssel gesorgt hatte, zeichnet sich nunmehr eine neue Entwicklung ab.

Der Bund hat entschieden, das Eigenkapital der DFS in der RP2 (2015-2019) um insgesamt 500 Millionen Euro aufzustocken. Durch dieses Vorgehen verhindert der Bund, dass die DFS die Gebühren für die RP2 erheblich anheben muss. Somit wird die Streckengebühr nur um 14 % angehoben, die An- und Abfluggebühr gar um mehr als 5 % gesenkt. Vom Zuschuss des Eigentümers verbleibt allerdings nichts bei der DFS, vielmehr dient dieser ausschließlich der Reduzierung gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag zur Flugsicherungsgebühr. Nutznießer sind die Airlines.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vorgestern, am 30.06.2014, hat mir der Leiter des Fachbereiches FSTD, Dirk Wendland, mitgeteilt, dass er zum 01.07.2014 von diesem Amt zurücktreten wird und auch für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung steht.

Bis zu einer Neuwahl auf der Bundesfachbereichskonferenz des FSTD im September wird sein bisheriger Stellvertreter, Thorsten Wehe, dieses Amt kommissarisch ausüben und den Fachbereich im Bundesvorstand vertreten.

Diese Vorgehensweise wurde vorab im Vorstand des FSTD so abgesprochen, um damit auch die volle Handlungsfähigkeit des FSTD zu gewährleisten.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Dirk Wendland für seine langjährige Mitarbeit in den verschiedensten Ämtern des FTI und der GdF bedanken und wünsche ihm alles Gute auf seinem weiteren beruflichen Lebensweg.

Matthias Maas
Bundesvorsitzender