Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

sicherlich ist einigen unter euch aufgefallen, welche maßgebliche Rolle die Kosten der DFS-Versorgungssysteme in den Meldungen zur geplanten Erhöhung der Flugsicherungsgebühren gespielt haben und weiterhin spielen. (siehe auch hier)

Der Bundesvorstand der GdF verfolgt die Berichterstattung in den Medien zur im Jahr 2015 geplanten 30-prozentigen Steigerung der Flugsicherungsgebühren sehr aufmerksam, insbesondere dass dabei immer wieder die Kosten der DFS-Versorgungssysteme als einer der wesentlichen Treiber herausgestellt werden.

Bereits anlässlich der Anhörung der Luftraumnutzer zur „Performance Planning for RP 2 (2014-2015)“ beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), in dessen Rahmen die geplante Gebührenerhöhung vorgestellt und diskutiert worden war, hatten Vertreter einer größeren deutschen Airline die sofortige Kündigung der entsprechenden Vereinbarungen verlangt. Die kritisierten Vereinbarungen – die Übergangsversorgung für Lotsen und die betriebliche Altersversorgung (bAV) für alle Mitarbeiter der DFS – sind allerdings zwischen der DFS und der GdF abgeschlossene Tarifverträge, also nichts, was sich im direkten Zugriff der für die Gebührenfestsetzung zuständigen Behörden oder der Luftraumnutzer befindet.

Liebe Mitglieder,

am 12./13.09.2014 findet die diesjährige Bundesdelegiertenkonferenz 2014 in Darmstadt statt.

Damit Ihr Euch auf die anstehenden Themen mit Euren Delegierten vorbereiten könnt, möchten wir Euch vorab schon informieren, welche Entscheidungen zum jetzigen Zeitpunkt dort getroffen werden sollten.

Bundesvorstandswahlen:

Da im letzten Jahr sowohl eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz (Mai 2013) als auch eine ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz (September 2013) inklusive Vorstandswahlen stattfanden, möchten wir mit der diesjährigen Veranstaltung wieder in den jährlichen Rhythmus zurückkehren und es sollte in jedem Jahr etwa die Hälfte des Bundesvorstandes zur Wahl stehen.

Durch diese Vorgehensweise stehen in diesem Jahr folgende Ämter zur Wahl:

  • Bundesvorsitzender
  • Bundesgeschäftsführer

Für beide Ämter kandidieren zum heutigen Zeitpunkt die bisherigen Inhaber, Matthias Maas und Axel Dannenberg, wieder.

Gerne nehmen wir weitere Kandidatenvorschläge entgegen, oder sie können auch direkt auf der Konferenz im September vorgebracht werden.

ATCEUC Action Day am 29. Januar 2014

Nachdem der Bundesvorstand der GdF in seiner letzten Mitgliederinformation vom 15. Januar 2014 bereits einen GdF-Unterstützungsarbeitskampf im Rahmen des geplanten ATCEUC Action Days am 29. Januar 2014 angekündigt hat, fordern wir euch auf, sich an diesem nach besten Kräften und verantwortungsvoll zu beteiligen.

in diesem Fall bezogen auf den sehr viel länger geführten Streik unserer dient einerseits dazu, die anderen uns über ATCEUC verbundenen Lotsengewerkschaften unserer Solidarität zu vergewissern. Allein dies zeichnet diesen geplanten Aktionstag in seiner besonderen Bedeutsamkeit in einem Höchstmaß aus, wie es jedes unserer Mitglieder in seiner Intensität und Verbundenheit mit unseren europäischen Kollegen und Freunden wahrscheinlich nicht häufig erfahren wird.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachfolgend einige Informationen zu den Arbeitskampfmaßnahmen im Rahmen des angekündigten Aktionstages.

Über den Stand der europäischen Unterstützung werden wir auf der Bundesdelegiertenkonferenz 2013 berichten.

Die auf kurze Zeit begrenzte Arbeitskampfmaßnahme, die wir für den „Action Day“ der ATCEUC planen, ist kein politischer Streik der GdF. Wir wollen vielmehr lediglich mit Hilfe eines Sympathiearbeitskampfes die an diesem Tag streikenden Kolleginnen und Kollegen im Ausland unserer Solidarität und Unterstützung versichern. Das wird sich auch im zeitlichen und personellen Umfang unseres Streiks widerspiegeln. Ein solcher Unterstützungsstreik wird dann als zulässig angesehen, wenn der Hauptarbeitskampf nach der nationalen Rechtsordnung des Landes, in dem er geführt wird, rechtmäßig ist. Und das ist bei den Aktionen unserer Kolleginnen und Kollegen der Fall.