Liebe Mitglieder,

heute, am 28.01.2015, wird eine zwischen allen Luftfahrtgewerkschaften abgestimmte Presseinformation veröffentlicht, in der es um das Vorhaben der Gründung einer einheitlichen Luftfahrtgewerkschaft (Industrie Gewerkschaft Luftverkehr, IGL) für alle in der Luftfahrt beschäftigten Arbeitnehmer geht.

Die GdF, als wichtiger Teil des Systems Luftfahrt, beteiligt sich selbstverständlich an diesen ergebnisoffenen Gesprächen, die zeitnah fortgeführt werden.

Wie immer werden wir Euch auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Janocha
Bundesvorstand Presse und Kommunikation

 

Liebe Mitglieder,

am vergangenen Freitag und Samstag fand in Darmstadt die ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz 2014 statt. Wie in jedem Jahr wird auch dieses Mal sehr ausführlich im nächsten „der flugleiter“ darüber berichtet werden.

Der Bundesvorstand hat sehr detailliert die Arbeit der vergangenen 12 Monate vorgetragen. Es erfolgten die Berichte des Kontroll- und Beschwerdeausschuss, der Vermögensverwaltung und der Revisionskommission. Anschließend wurde der Bundesvorstand von den Delegierten einstimmig entlastet.

Bei den Wahlen kam es zu folgenden Ergebnissen:

  1. Wiedergewählt als Bundesvorsitzender wurde Matthias Maas
  2. Wiedergewählt als Bundesgeschäftsführer wurde Axel Dannenberg
  3. Wiedergewählt als Bundesvorstand Tarif und Recht wurde Petra Reinecke
  4. Neu gewählt als Stellvertretender Bundesvorsitzender wurde Thorsten Wehe (neu gewählter Leiter FSTD)

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz waren die umfangreichen Änderungen und Umstellungen der Satzung und einiger Richtlinien. Erarbeitet wurden diese, von der vom Bundesgeschäftsführer initiierten Arbeitsgruppe „Satzung“ in Zusammenarbeit mit unserem zuständigen Notar. Diese hier in einer Mitgliederinfo darzustellen, würde den Rahmen sprengen. Die beschlossenen Änderungen (überwiegend formaler Art) werden nun bei Gericht eingereicht und in die Satzung eingetragen. Danach werden zeitnah neue Satzungsexemplare gedruckt und den Mitgliedern in Papier- oder elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden.

Das soll es als Vorab-Info gewesen sein. Bei weiteren Fragen stehen Euch Eure Delegierte und die Vorstandsmitglieder sehr gerne Rede und Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Janocha
Bundesvorstand Presse und Kommunikation
Sprecher der GdF e. V.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem ich in einer der letzten Mitgliederinfos versprochen habe weiterhin und zeitnah über Auswirkungen, Konsequenzen und aktuelle Sachstände bzgl. SES 2+ und RP2 zu berichten, möchte ich dies nun hiermit noch einmal tun. Von Eurer Seite kommen auch –verständlicherweise– immer wieder Fragen zu diesem Thema und da dies auch der Themenkomplex ist (und wohl auch bleiben wird) mit dem wir uns im Bundesvorstand primär beschäftigen, steht diese Mitgliederinfo also wieder mal voll im Zeichen Europas.

SES2+ und RP2
Wo stehen wir?

Nächstes Jahr wird das Performance Scheme der Europäischen Union in die 2. Regulierungsrunde gehen und SES2+ bedroht die bestehenden Strukturen der Flugsicherungsanbieter.
Für die Regulierungsperiode 2 wurden im Februar die Zielvorgaben für die vier Key Performance Areas Safety, Environment, Capacity und Cost-Efficiency auf europäischer Ebene für die Jahre 2015 bis 2019 festgelegt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch nach dem “Action Day” hat uns das Thema „Europa“ so stark beschäftigt, das wir mit mehr als nur einem Auge auf Brüssel geblickt haben.

In dieser Mitgliederinfo möchte ich Euch nun auf den neusten Stand der Dinge bzgl. RP2 und SES2+ bringen.

Regulierungsperiode 2 (RP2)

Das Single Sky Committee (SSC) hat am 04.02.2014 die Vorgaben zur Regulierungsperiode 2 (RP2) vom 01.01.2015 bis 31.12.2019 verabschiedet. Das SSC ist damit, nach unserer Information mit knapper Mehrheit, einem der Vorschläge des Performance Review Body (PRB) gefolgt. Unter anderem bedeutet dies, dass die Streckengebühr pro Jahr im Durchschnitt um 2,1 % gesenkt werden soll, wobei der „Low Traffic Forecast“ ca. plus 1,5 % pro Jahr zu Grunde gelegt wurde. Als Startpunkt für Anfang 2015 wurden nicht die tatsächlichen Verkehrswerte von Ende 2014 herangezogen, sondern die unrealistisch hohe Verkehrsprognose der Regulierungsperiode 1. Die DFS liegt zum Startpunkt der RP2 ca. 9,6 % unter der angenommenen Verkehrsprognose.