Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute fand vor dem Landesarbeitsgericht Hessen die Berufungsverhandlung in einer Angelegenheit aus dem Jahre 2011 statt.

Hier ging es um den Rechtsstreit, in welchem die Fluggesellschaften Lufthansa, Air Berlin und Ryanair aufgrund von zwei angekündigten Streiks der Mitarbeiter der DFS insgesamt 3,3 Mio. Schadensersatz von der GdF einfordern.

Die Berufungen der Klägerinnen gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt werden auf ihre Kosten zurückgewiesen. Die Revision wurde zugelassen.

Am 16.08.2012 fand vor dem Arbeitsgericht Frankfurt bereits die Verhandlung in erster Instanz statt, in welcher das Gericht die Klage ebenfalls vollumfänglich zurückwies.

Die GdF ist mit dem Ausgang des Verfahrens voll zufrieden und sieht sich in ihrer Rechtsauffassung und Vorgehensweise bestätigt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Runde der drei possenartigen Gerichtsverfahren bezüglich der Schadensersatzforderungen gegen unsere GdF geht weiter.

Deshalb möchte ich Euch heute auf ein, am Donnerstag den 27. Juni 2013 um 10:30 Uhr (Raum B1.06), stattfindendes Verfahren in zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht Hessen in Frankfurt hinweisen.

Hier geht es um den Rechtsstreit, in welchem die Fluggesellschaften Lufthansa, Air Berlin und Ryanair aufgrund von zwei, im Jahre 2011 angekündigten, aber nicht durchgeführten Streiks der Fluglotsen der DFS, insgesamt 3,3 Mio. Schadensersatz von der GdF einfordern.

Am 16. August 2012 fand vor dem Arbeitsgericht Frankfurt die Verhandlung in erster Instanz statt, in welcher das Gericht die Klage vollumfänglich zurückwies.

Zur Begründung sagte das Gericht, dass die o.g. Fluggesellschaften durch den angekündigten Streik in der Tarifauseinandersetzung zwischen DFS und GdF als sogenannte „unbeteiligte Dritte“ nicht berechtigt sind Schadensersatz geltend zu machen.

Wir sind zuversichtlich, dass auch das LAG Hessen zu unseren Gunsten entscheiden wird und die Klage zurückweist.

Es wird den verantwortlichen Fluggesellschaften auch in Zukunft nicht gelingen den Kampfgeist und die Entschlossenheit der GdF und ihrer Mitglieder durch unhaltbare, absurde Possen und Gerichtsverfahren zu brechen.

Über den Ausgang des Verfahrens werde ich Euch zeitnah unterrichten. Ebenso würde ich mich freuen, den ein oder anderen Interessierten persönlich vor Ort begrüßen zu dürfen. 

Mit kollegialen Grüßen

Marcus Garske

Bundesvorstand Presse und Kommunikation
Sprecher der GdF e. V.


 

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