Tarifinfo 11/2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

die 5. ordentliche Sitzung der für die DFS zuständigen Tarifkommission (TK) der GdF fand am 18. und 19. Oktober 2016 – bedingt durch die Frankfurter Buchmesse – in Wiesbaden statt.

Mitgliederinfo 27.07.2016

Liebe Mitglieder,

wie bereits berichtet, fand gestern am 26.07.2016 vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) die Gerichtsverhandlung bzgl. des GdF-Streiks bei der Fraport AG im Februar 2012 statt. Gegenstand waren Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin sowie der Fraport.

Das BAG bestätigte die Urteile der beiden Vorinstanzen (Arbeitsgericht Frankfurt und Hessisches Landesarbeitsgericht), wonach die Klagen der Luftfahrtgesellschaften abgewiesen wurden. Der Anspruch der Fraport wurde allerdings – anders als in den Vorinstanzen – vom BAG als grundsätzlich berechtigt erachtet.

Das Urteil steht als drittes und letztes in einer Reihe von Schadenersatzklagen, insbesondere der Airlines, gegen die GdF, die bislang alle zugunsten der GdF entschieden worden sind. Auch in der aktuellen Entscheidung bestätigt das BAG noch einmal seine Linie aus seinen beiden vorangegangenen Entscheidungen, wonach vom Streik nur mittelbar betroffene Fluggesellschaften keinen Schadenersatzanspruch gegen die Gewerkschaft haben.

FSTD-Mitteilung 05/2016

Fachbereich FSTD–Klausurtagung Vorstand 10./11.06.2016

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 10. und 11.06.2016 trafen sich die Vorstände und Referenten in Speyer zur jährlichen Klausurtagung.

Viel Zeit gab sich der Vorstand zu Beginn für Diskussionen über die drohenden Gefahren für die Technik, welche durch die Auslagerung von Aeronautical Solution (AS) entstehen könnten. Der Bereich AS wurde zur TTC ausgegliedert. Insbesondere die Begründung, das gebührenfinanzierte vom preisfinanzierten Geschäft trennen zu müssen, lösen im Vorstand Besorgnis aus. Im Bereich SIS werden viele Dienstleistungen im preisfinanzierten Geschäft (z.B. Systemmanagement an Regionalflughäfen) erbracht. Hier wird der Vorstand ein wachsames Auge auf die kurzfristigen und langfristigen Entwicklungen haben. Des Weiteren wird die Arge „Outsourcing“ das Thema aufnehmen und ein Positionspapier dazu mit dem Vorstand abstimmen.

Auch die Themen zukünftige Gebührenstruktur für An- und Abflüge, das zukünftige Performance Scheme in Europa und die Pläne des Bundes, in welche Richtung sich die DFS entwickeln soll, wurden intensiv im Vorstand diskutiert und beraten.

Auf Grundlage einer Einigung zwischen GdF und DFS wurde die zukünftige Ausbildung für den FS-Technischen Dienst analysiert. Die Veränderungen stehen im Einklang mit der heute gültigen FSPersAV. Bei der Sichtweise, dass die Erlaubnisausbildung dem ATSEP Basic Modul (3 Wochen) und somit der grundlegenden Ausbildung gem. FSPersAV entspricht und das Shared Modul und die Qualification Module Teil der betrieblichen Ausbildung gem. FSPersAV entspricht, muss die FSPersAV nach Auffassung des Vorstandes nicht verändert werden. Diese Interpretation wird an die DFS, dem BAF und dem BMVI adressiert.

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